Seesaibling

Kennzeichen

Der Körper des Seesaiblings ist spindelförmig. Nimmt man ihn im Querschnitt, so sieht er fast rund aus. Er besitzt zudem einen schlanken Schwanzstiel. Welche Färbung der Seesaibling hat, hängt von seinem Lebensraum ab und ist daher sehr vielfältig. Dir Flossen sind paarig. Ihre Ränder sind weiß gesäumt, ebenso bei der Afterflosse. An der Schwanzflosse dieser Fischart ist eine deutliche Einbuchtung zu erkennen. Die Schuppen des Seesaiblings schimmern in unterschiedlichen Farben. Am Rücken und an den Seiten des Körpers reichen die Farbgebungen von graugrün über blaugrün bis hin zu Brauntönen mit gelben Punkten. Der Bauch ist dagegen gelborange bis weißlich. Während der Laichzeit bildet sich die Bauchseite der Milchner hingegen leuchtend rot aus.

Der Seesaibling verfügt über eine weite Maulspalte. Bei älteren Milchnern findet sich teilweise ein deutlicher Laichhaken.

Lebensraum und Lebensweise

Als ein Überbleibsel der Eiszeit lebt der Seesaibling in den Alpenseen. Im Laufe der Jahre haben sich in diesem Gebiet verschiedene Formen dieser Fischart ausgebildet. Ihr Aussehen, die Färbung, das Wachstum und auch ihre Lebensweise und Ernährung unterscheiden sich voneinander und sind an die jeweilige Lokalisation angepasst. Seesaiblinge bevorzugen tiefe und kalte Gebirgsseen, die reich an Sauerstoff sind.

Eine Form des Seesaiblings ist der „Schwarzrheuter“. Mit seinen ungefähr 20cm Größe, die selten überschritten wird, gilt er als Hungerform. Es gibt wie bereits erwähnt viele verschiedene Formen des Seesaiblings. Eine weitere ist der „Wildfangsaibling“. Er ist außergewöhnlich großwüchsig und räuberisch; er ernährt sich folglich von anderen Fischen.

Nahrung

Seesaiblinge fressen neben Zooplankton auch Kleintiere und verschiedene Fische. Ihr spezieller Ernährungsstil bzw. die Auswahl bevorzugter Nahrung richtet sich nach der jeweiligen Formengruppe.

Gefährdung

Wie viele andere Fischarten auch, ist der Seesaibling Gefahren ausgesetzt. So stellt eine zunehmende Eutrophierung der Gewässer ebenso eine Gefährdung für den Seesaibling dar wie der Verlust der Laichplätze.

 

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