Lachs

Kennzeichen

Der Körper des atlantischen Lachs` ist sehr schlank und in die Länge gestreckt. Er besitzt eine spitze Schnauze. Sein Schwanzstiel ist sehr schlank und hat einen deutlichen, konkav geschnittenen Ansatz der Schwanzflosse. Der Einschnitt ist auffallend. Der Lachs besitzt darüber hinaus eine Fettflosse.

Der Körper des Lachses glänzt silbrig. Er wird daher auch nicht selten mit der Meerforelle verwechselt.

Der Lachs – Milchner besitzt zur Laichzeit einen stark nach oben gekrümmten Unterkiefer. Dieser wird auch als Laichhaken bezeichnet.

Der Lachs ist als Fischart in Bayern bereits ausgestorben. Lediglich im Maineinzugsgebiet war er heimisch. Sein Körper besitzt eine silbrig-glänzende Färbung.

Obwohl es in den vergangenen Jahren zahlreiche Wiederansiedlungsprojekte gegeben hat, die den Lachs in seiner Vermehrung unterstützen sollten, wird dieser Fischart der Zugang zu vielen Laichgewässern durch Querbquwerke versperrt.

Lebensraum und Lebensweise

Der Lachs lebt in seiner Jugendzeit vornehmlich in sauerstoffreichen Bächen oder Flüssen. Diese sollten zudem schnell fließend sein und keinesfalls stehend sein. Als Wanderfisch der anadromen Art zieht es ihn im Herbst vom Meer aus ins Süßwasser. Hier möchte er sich fortpflanzen und steigt mitunter bis in den Oberlauf der Gewässer auf. Dass die Lachse über einen gute Ausrüstung mit Fettreserven verfügen schützt sie nicht davor, eine Menge an Hindernissen überwinden zu müssen. Einige werden von ihnen im wahrsten Sinn des Wortes „übersprungen“. So geschieht es zum Beispiel bei Wasserfällen, die sie bezwingen, indem sie ihren Sprung durch sehr schnelle Schwanzschläge fortsetzen und der Strömung so trotzen können.

Um sich fortzupflanzen, legen die Lachse ihre Eier auf überströmten Kiesbänken ab. Hier haben die Rogner eine Laichgrube geschlagen. In dieser werden die abgelegten Eier dann vom Milchner besamt.

Die Laichplätze sind nicht selten ein Ort, an dem sich heftige Kämpfe unter Rivalen abspielen. Die Laichräuber müssen vertrieben werden. Um ihren Nachwuchs zu schützen, wird der Laich mit Kies bedeckt. Wenn das Laichgeschäft abgeschlossen ist, verstirbt die Mehrzahl der Elterntiere. Wenn die Eier geschlüpft sind, entwickeln sich die Jungtiere im so genannten Kieslückensystem. In etwa zwei bis drei Jahren, in denen die Junglachse im Süßwasser verbleiben, entwickeln sie sich weiter. Anschließend wandern die Jungtiere ins Meer ab. -in diesem Zeitraum kommt es dazu, dass sie ihren Körper silbrig glänzend einfärben. Weitere ein bis vier Jahre später kehren die Lachse als erwachsene Tiere zum Zwecke der Fortpflanzung wieder in die Gewässer ihrer Heimat zurück.

Nahrung

Im Süßwasser lebende Lachse ernähren sich überwiegend von Zooplankton, Insektenlarven und Anflugnahrung. Im Meer stehen dagegen auch Fische und Krebse auf ihrem Ernährungsplan.

Gefährdung

Eine Gefährdung der Lachse liegt in der fehlenden Durchgängigkeit für stromauf-, als auch stromabwärts gerichtete Wanderungen. Auch ist ein Verlust geeigneter Laichplätze zu verzeichnen. Legale und illegale Fischerei im Meer und den Unterläufen der Flüsse stellen darüber hinaus eine Gefährdung der Lachse dar.

 

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