Hecht

Kennzeichen

Der Körper des Hechts hat die Form eines Torpedos. Seine Rückenflosse ist weit nach hinten verlagert. An seinem flachen Kopf besitzt der Hecht zwei große Augen. Sein Maul sieht aus wie ein Entenschnabel und verfügt über eine sehr weite Maulspalte. Der Unterkiefer dieser Fischart ist mit zahlreichen Fangzähnen ausgestattet, welche sehr kräftig und zudem scharf sind. In seinem Oberkiefer findet man weitere Zähne. Diese sind zurückklappbar. Durch diesen Mechanismus erschweren sie der einmal gefangenen Beute ein Entkommen extrem. Es ist nahezu unmöglich.

Im Vergleich mit vielen anderen Fischarten haben Hechte relativ kleine Schuppen. Die Seitenlinie ist bei dieser Fischart des Öfteren unterbrochen. Die Färbung der Hechte ist abhängig vom jeweiligen Wohngewässer. Sie reicht von gelbgrünen Farbtönen über oliv bis hin zu bräunlicheren Färbungen. Der Hecht besitzt darüber hinaus hellere Flecken oder auch Querstreifen. Sein Bauch ist weiß gefärbt. Die jüngeren Hechte haben meistens eine sehr intensive grüne Färbung mit einer grüngelben Marmorierung. Man nennt sie auch Grashechte.

Lebensraum und Lebensweise

Den Hecht findet man vor allem in Ufergebieten von Gewässern, die ehr langsam fließen oder sogar stehen. Diese Fischart bevorzugt darüber hinaus einen kiesigen Unterstand. Als Einzelgänger bleibt der Hecht seinem Standort stets treu. Regungslos und in den meisten Fällen auch verdeckt im Schutz von Wasserpflanzen erwartet er seine Beute, die vorbeischwimmt. Durch ein sehr schnelles Vorstoßen seinerseits erwischt der Hecht diese zügig. Hier kommt ihm seine Körperbeschaffenheit zu Gute. Die sehr weit hinten liegende Rückenflosse ergibt gemeinsam mit seiner Afterflosse und seiner Schwanzflosse eine Fläche, welche einen besonders großen Schub erzeugen kann. Wenn die Laichzeit heranbricht, legen die Hechte ihre Eier meistens über seichten und pflanzenbestandenen Uferbereichen ab. Darüber hinaus zählen überschwemmte Wiesen oder auch Gräben zu beliebten Ablageplätzen für ihre Brut. Sind die Larven erst einmal geschlüpft, haften sie sich mit Hilfe von Klebedrüsen an Pflanzen fest. Dies tun sie so lange, bis der Vorrat in ihrem Dottersack aufgebraucht ist.

Nahrung

Hechte fressen gerne andere Fische, zum Teil jedoch auch Lebewesen der eigenen Art. Des Weiteren gehören Frösche, kleinere Säugetiere und junge Wasservögel zu ihren bevorzugten Speisen.

Gefährdung

Eine Gefährdung der Hechte besteht vor allem durch fehlende Laichmöglichkeiten. Dieser begründet sich in dem Verlust natürlicher Überschwemmungsflächen.

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