Güster

Kennzeichen

Der Körper der Güster ist ausgeprägt hochrückig. An den Seiten ist er zudem stark zusammengedrückt, wodurch dieser Fisch die für ihn charakteristische Form erhält. Das Maul der Güster ist ein wenig unterständig. Im Gegenteil zum Maul der Brachse ist es bei dieser Fischart nicht so weit vorstülpbar. Die Augen haben einen größeren Durchmesser als die Länge der Schnauze. Die Schuppen glänzen bei der Güster silbrig, wohingegen der Ansatz von Brust- und Bauchflossen rötlich gefärbt ist. Die Bauchflossen beginnen so weit hinten, dass die Spitzen er Brustflossen ihren Ansatz nicht erreichen können. Ungefähr gegenüber vom Ende der Rückenflosse kann man bei der Güster den Ansatz der Afterflosse erkennen. Ihr äußerer Rand ist nur wenig eingebuchtet. Hierdurch unterscheidet sie sich auch von der Brachse, welche einen stärker eingebuchteten Außenrand ihrer Rückenflosse aufweist.

Lebensraum und Lebensweise

Die Güster lebt vorzugsweise in Seen oder Altwässern. Auch Stauräume werden gerne bewohnt, da sie sich gerne in stehenden oder nur langsam fließenden Flüssen oder Bächen der Brachsenregion aufhält. In den meisten Fällen ist die Güster sehr bodenorientiert und lebt gesellig zusammen mit Artgenossen in kleinen Schwärmen. Es kommt nicht selten vor, dass die Güster sich auch mit der Brachse vergesellschaftet. Dann kommt es hin und wieder auch zu Kreuzungen der beiden Arten. Hohe Ansprüche an ihren Lebensraum stellt die Güster nicht.

Wenn die Laichzeit heranbricht, werden die klebrigen Eier auf Wasserpflanzen abgelegt. Der Prozess des Ablaichens ist mit aktivem Geplätscher verbunden, das meistens in einem Schwarm und an Uferbereichen stattfindet, welche seicht sind und einen reichen Bestand an Pflanzen aufweisen können.

Die Milchner sind während der Fortpflanzungszeit an einem feinen Laichausschlag zu erkennen. Im Winter ziehen sie sich zurück und halten sich an tieferen Stellen ihres Gewässers auf, um dort Winterruhe zu halten.

Nahrung

Die Güster ernährt sich gerne von Insektenlarven und Würmern. Neben diesen stehen auch kleine Muscheln, Schnecken und Planktonorganismen auf ihrem Speiseplan.

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